So, dann will ich auch mal mein Stöckchen aufnehmen, dass uns Belle zugeworfen hat. Mit dem Weiterwerfen wird’s schwierig, ich kenne leider noch nicht genügend Blogs, und die, dich kenne, sind schon beworfen worden.
Aber nichts desto trotz, here we go:
1. Beim Auto zuschliessen habe ich eindeutig einen Tick. Ich prüfe meistens direkt nach dem Zuschliessen, ob das Auto auch zu ist, und obwohl ich mir sicher bin, dass ich mein Auto immer abschliesse, kann ich zwei Minuten später nicht sagen, ob ich es nicht doch vergessen habe, zuzuschliessen. Ich bin schon oft genug wieder zum Auto zurückgelaufen, weil ich mir nicht sicher war.
2. Ich liebe Input! Ich kann Stunden im Internet damit zubringen, nach Informationen zu suchen. Vor dem Zeitalter des Internets hatte ich Ordner mit Kopien von irgendwelchen Artikeln, die ich aus Büchern oder Zeitschriften kopiert hatte. Nicht, dass ich sie gelesen habe (nicht alle), aber ich wollte einfach den Input nicht verlieren. Inzwischen ist das Internet meine Bibliothek.
3. Ich habe eine ganz besondere Beziehung zur Polizei, ich nenne sie immer „meine Freunde“. Meistens ist es so, dass wo ich mich mit meinem Auto bewege, „meine Freunde“ nicht weit sind. Das hat mir dann auch den Strafzettel wegen Handy am Steuer eingebracht.
Schon als ganz junger Autofahrer konnte ich damit rechnen, dass wenn eine Kontrolle war, ich mit Sicherheit rausgezogen wurde. Das hat sich bis heute nicht geändert., was wahrscheinlich auch ein Grund dafür ist, dass ich so oft geblitzt werde.
4. Ich liebe Kulis! Würde meine Süße oder ich mich selber nicht davon abhalten, würde ich dauernd Kulis sammeln oder kaufen. Wenn es eine Promotion gibt, will ich den Kuli davon haben, ich hab auch schon unseren Bank-Fuzzi wegen einem Kuli angehauen. Aber nur die schönen Kulis!
5. Bei dem Geruch von Kokosnuss wird mir übel, ich kann auch nichts trinken oder essen, wo Kokosnuss drin ist. Ausnahme: Bounty, aber da ist ja auch mehr Schokolade als Kokos drin.
Der Grund liegt in meiner wilden Jugend, als ich mal zuviel „Batida de Coco“ getrunken habe und ich mich davon übergeben musste. Seither nix mit Kokos, das schliesst auch Cremes und Shampoos ein.
6. Ich bekomme es immer wieder gesagt, aber es wird sich wohl nicht ändern: ich schaue immer sehr, sehr ernst aus. Manchmal könnte man meinen, ich sei schlecht gelaunt. Bitte nicht persönlich nehmen, so bin ich. Meistens ist das einfach mein normaler Gesichtsausdruck, ich bin einfach kein Mensch mit Dauergrinsen im Gesicht.
7. Ich kann nicht strategisch denken, keine Chance. Bei Spielen, die taktisches Geschick erfordern, wie „Monopoly“, „Um Krone und Kragen“ oder „Die Siedler von Catan“ bin ich eine Null. Mein Beileid geht an meine Mitspieler
, die nicht verstehen können, dass ich immer so lange überlege und trotzdem so schlecht bin. Ich versuche mich damit abzufinden. Irgendwann wird mir das auch gelingen.
8. Ordnung und ich begegnen uns hin und wieder, aber meistens leben wir in zwei Welten. Bestes Beispiel: mein Schreibtisch: immer etwas unordentlich, mit diversen Häufchen wie Papieren, Kopien oder sonstigem „Kruscht“ (schwäbisch für alter Kram). Als Jackie und ich ganz frisch zusammengezogen waren, war das öfters Grund für Spannungen. Heute kann Jackie mit meinen „Häufchen“ leben und ich bemühe mich, nicht alles im Chaos versinken zu lassen.
So, das waren meine „8 random facts“!